Title:

Quantitative Neutralisation = Titration

Description:  Quantitative Neutralisation = Titration. Prinzip, Durchführung, Beobachtung, Ergebnis.
Author:Manuel Bender
deutsch
  
ISBN: 3110042436   ISBN: 3110042436   ISBN: 3110042436   ISBN: 3110042436 
 
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Quantitative Neutralisation = Titration





Prinzip:

Mit einer Maßlösung bekannter Konzentration wird ein bestimmtes Volumen einer unbekannten Lösung neutralisiert.


Durchführung:

Man lässt ein wenig Salzsäure zur Spülung durch die Bürette in das Becherglas laufen und dann füllt man sie mit Salzsäure und notiert den Anfangsstand. Danach gibt man mit Hilfe der Pipette 20 ml der Natronlauge in das Gefäß und verdünnt die Lauge mit 50 ml destilliertem Wasser. Dann tropft man 5 Tropfen Phenolphthaleinlösung zu und tropft aus einer Bürette unter ständigem Umschwenken ein paar Tropfen Salzsäure zu, bis der Indikator gerade so von rotviollet nach durchsichtig umschlägt, danach liest man das verbrauchte Volumen der Salzsäure ab. Man ermittle das Volumen durch eine 2. Titration.


Beobachtung:

Sobald 35ml Salzsäure in den Erlenmeyerkolben getropft sind verändert sich die Farbe von Pink zu farblos. Der ph Wert der Lösung ist etwa 7, also neutral.


Ergebnis:

In der verdünnten Salzsäure sind H3O+ - und Cl- Ionen enthalten. In der Natronlauge sind Na+ und OH- Ionen enthalten. Mischt man Salzsäure mit Natronlauge ist eine deutliche Temperaturerhöhung messbar. Daraus folgt, dass es eine chemische Reaktiond ist, die exotherm ist. Die Reaktionsgleichung lautet:

Na+ + OH- + H3O+ + Cl- Na+ + Cl- + 2H2O
Ionen in der Natronlauge Ionen in der Salzsäure Ionen in der neutralen Lösung


An der Gleichung kann man Ablesen, dass nicht alle Ionen an der Chem. Reaktion beteiligt sind. Es reagieren nur die Hydroxidionen und die Oxoniumionen miteinander zu Wassermolekülen. Das Wasser, das bei der Reaktion entsteh, sieht man nicht, da die Reaktion in einer wässrigen Lösung abläuft.

Neutralisation ist die Reaktion von sauren und alkalischen Lösungen bei der die gleiche Teilchenanzhal der Hydroxid-und Oxoniumionen die gleiche Wärmemenge freigeben. Diese Wärme nennt man Hydrationswärme.


Versuch:

Die Bürette wird mit Salzsäure ausgespült und danach auch damit aufgefüllt. In den Kolben wird die 11-fach verdünnte Brezellauge gefüllt. Phenolphthalein wird als Indikator dazugefüllt. Unter ständigem Schütteln wird zur Brezellauge Salzsäure geleert bis die Farbe von pink zu farblos umschlägt. Das Volumen der Salzsäureportion wird abgelesen. Das Ergebnis wird durch eine 2. Titration überprüft.


Ergebnis:

Dieser Versuch ist dem oben durchgeführten sehr ähnlich, bei ihm reagieren ebenfalls nur die Oxonium- und Hydroxidionen in einer exothermen Reaktion. Eine Brezellauge ist im Allgemeinen eine Natronlauge.
Berechnung der Stoffmengenkonzentration der Brezellauge:

C (Brezellauge) * V (Brezellauge) = c (Salzsäure) * V (Salzsäure)

V (Brezellauge) = 20 ml
V (Salzsäure) = 22,5 ml
c (Salzsäure) = 1 mol/l
c (Brezellauge) = ?

Es gilt: c (Br.) = c (Sa.) * V (Sa.) / V (Br.) = 1 mol/l * 22.5 ml /20 ml = 1,1 mol/l

Da die Sa. 11x verdünnt wurde gilt: 1,1 mol/l / 11 = 0,1 mol/l

Berechnung der Masse des in der Lösung gelösten Natriumhydroxid

N (NaOH) = n (OH-) = n (H3O+) = n (HCl)
= c ( HCl * V (Sa. )
= 1 mol/l * 0,0225 l
= 0,0225 mol

M ( NaOH): 40 g/mol

M (NaOH) = n ( NaOH) * M ( NaOH)
= 0,0225 mol * 40 g/mol
=0,9 g


Antwort:

Die Konzentration beträgt 1,1 mol/l , in den 22,5 ml sind 0,9g NaOH gelöst.
  
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