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| ISBN: 3110042436 ISBN: 3110042436 ISBN: 3110042436 ISBN: 3110042436 | ||||||||||||||||||||||||||||
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Wir empfehlen: | |||||||||||||||||||||||||||
Quantitative Neutralisation = TitrationPrinzip:Mit einer Maßlösung bekannter Konzentration wird
ein bestimmtes Volumen einer unbekannten Lösung
neutralisiert.
Durchführung:Man lässt ein wenig Salzsäure zur Spülung
durch die Bürette in das Becherglas laufen und dann füllt man sie mit
Salzsäure und notiert den Anfangsstand. Danach gibt man mit Hilfe der
Pipette 20 ml der Natronlauge in das Gefäß und verdünnt die
Lauge mit 50 ml destilliertem Wasser. Dann tropft man 5 Tropfen
Phenolphthaleinlösung zu und tropft aus einer Bürette unter
ständigem Umschwenken ein paar Tropfen Salzsäure zu, bis der Indikator
gerade so von rotviollet nach durchsichtig umschlägt, danach liest man das
verbrauchte Volumen der Salzsäure ab. Man ermittle das Volumen durch eine
2. Titration.
Beobachtung:Sobald 35ml Salzsäure in den Erlenmeyerkolben getropft
sind verändert sich die Farbe von Pink zu farblos. Der ph Wert der
Lösung ist etwa 7, also neutral.
Ergebnis: In der verdünnten Salzsäure sind H3O+ - und Cl-
Ionen enthalten. In der Natronlauge sind Na+ und OH- Ionen enthalten. Mischt man
Salzsäure mit Natronlauge ist eine deutliche Temperaturerhöhung
messbar. Daraus folgt, dass es eine chemische Reaktiond ist, die exotherm ist.
Die Reaktionsgleichung lautet:
Na+ + OH- + H3O+ + Cl-
⇒ Na+ + Cl-
+ 2H2O
Ionen in der Natronlauge
Ionen in der Salzsäure
Ionen in der neutralen Lösung
An der Gleichung kann man Ablesen, dass nicht alle Ionen an
der Chem. Reaktion beteiligt sind. Es reagieren nur die Hydroxidionen und die
Oxoniumionen miteinander zu Wassermolekülen. Das Wasser, das bei der
Reaktion entsteh, sieht man nicht, da die Reaktion in einer wässrigen
Lösung abläuft.
Neutralisation ist die Reaktion von sauren und alkalischen
Lösungen bei der die gleiche Teilchenanzhal der Hydroxid-und Oxoniumionen
die gleiche Wärmemenge freigeben. Diese Wärme nennt man
Hydrationswärme.
Versuch:Die Bürette wird mit Salzsäure ausgespült und
danach auch damit aufgefüllt. In den Kolben wird die 11-fach verdünnte
Brezellauge gefüllt. Phenolphthalein wird als Indikator dazugefüllt.
Unter ständigem Schütteln wird zur Brezellauge Salzsäure geleert
bis die Farbe von pink zu farblos umschlägt. Das Volumen der
Salzsäureportion wird abgelesen. Das Ergebnis wird durch eine 2. Titration
überprüft.
Ergebnis:Dieser Versuch ist dem oben durchgeführten sehr
ähnlich, bei ihm reagieren ebenfalls nur die Oxonium- und Hydroxidionen in
einer exothermen Reaktion. Eine Brezellauge ist im Allgemeinen eine Natronlauge.
Berechnung der Stoffmengenkonzentration der
Brezellauge:
C (Brezellauge) * V (Brezellauge) = c (Salzsäure) * V
(Salzsäure)
V (Brezellauge) = 20 ml
V (Salzsäure) = 22,5 ml
c (Salzsäure) = 1 mol/l
c (Brezellauge) = ?
Es gilt: c (Br.) = c (Sa.) * V (Sa.) / V (Br.)
= 1 mol/l * 22.5 ml /20 ml = 1,1 mol/l
Da die Sa. 11x verdünnt wurde gilt: 1,1 mol/l /
11 = 0,1 mol/l
Berechnung der Masse des in der Lösung gelösten
Natriumhydroxid
N (NaOH) = n (OH-) = n (H3O+) = n
(HCl)
= c ( HCl * V (Sa. )
= 1 mol/l * 0,0225 l
= 0,0225 mol
M ( NaOH): 40 g/mol
M (NaOH) = n ( NaOH) * M ( NaOH)
= 0,0225 mol * 40 g/mol
=0,9 g
Antwort:Die Konzentration beträgt 1,1 mol/l , in den 22,5 ml
sind 0,9g NaOH gelöst.
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